17. September 2026
Zubin Mehta kehrt zu den Münchner Philharmonikern zurück
Zubin Mehta dirigiert am 7. und 8. Oktober 2026 die Münchner Philharmoniker in der Isarphilharmonie. Auf dem Programm stehen Mozarts Ouvertüre zu „Così fan tutte“, Carl Maria von Webers Fagottkonzert und Mozarts „Jupiter“-Sinfonie. Für Mehta ist es die Rückkehr zu einem Orchester, mit dem ihn eine jahrzehntelange Verbindung verbindet.

Mainz/München - Zubin Mehta kehrt im Oktober zu den Münchner Philharmonikern zurück. Am 7. und 8. Oktober 2026 steht der Ehrendirigent in der Isarphilharmonie am Pult des Orchesters. Auf dem Programm stehen Mozarts Ouvertüre zu Così fan tutte, Carl Maria von Webers Fagottkonzert F-Dur op. 75 und Mozarts letzte Sinfonie, die „Jupiter“-Sinfonie KV 551.
Den Auftakt bildet Mozarts Ouvertüre zu Così fan tutte, die mit raschen Wechseln und pointierter Instrumentation unmittelbar in die komödiantische Welt der Oper führt. Es folgt Webers Fagottkonzert von 1811, das für den damaligen Fagottisten der Münchner Hofkapelle entstand. Solist ist Raffaele Giannotti, der seit 2016 als Solo-Fagottist den Münchner Philharmonikern angehört.
Nach der Pause steht Mozarts „Jupiter“-Sinfonie auf dem Programm. Ihre C-Dur-Tonalität, die weit gespannten Themen und insbesondere die kunstvolle Schlussfuge führen die zunächst kammermusikalischere Besetzung des Abends in eine große symphonische Dimension. Die Münchner Philharmoniker beschreiben das Programm selbst als Weg von „heiterer Oper zu symphonischer Größe“.
Mehtas Verbindung zu München reicht weit zurück. 2004 ernannten ihn die Münchner Philharmoniker zu ihrem ersten Ehrendirigenten. Im Januar 2024 erhielt er in der Isarphilharmonie die Goldene Ehrenmünze der Stadt München für seine Verdienste um die Musikstadt. Von 1998 bis 2006 war Mehta zudem Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper.
Auch in der Saison 2026/27 bleibt Mehta dem Orchester verbunden. Neben dem neuen Chefdirigenten Lahav Shani gehört er zu den renommierten Dirigenten, die zu den Münchner Philharmonikern zurückkehren. Zu den weiteren Gästen zählen unter anderem Andris Nelsons, Manfred Honeck, Fabio Luisi und Tugan Sokhiev. 2026 wurde Mehta zudem mit dem Hans-Swarowsky-Ring der Wiener Philharmoniker und der nach seinem Lehrer benannten Akademie ausgezeichnet.
Mit Mozart und Weber verbindet Mehta in München drei Werke, die den Bogen von der Opernkomödie über das solistische Konzert bis zur großen klassischen Sinfonie spannen. Im Zentrum des Abends steht dabei Mozarts „Jupiter“ – ein Werk, dessen kontrapunktische Dichte im Finale den musikalischen Weg des Programms bündelt.

