20. September 2026
Piotr Beczała setzt den Schlusspunkt beim Zagreb Opera Festival
Das Zagreb Opera Festival geht am 20. September mit einer Gala von Piotr Beczała zu Ende. Der polnische Tenor singt gemeinsam mit der Sopranistin Marigona Qerkezi und Solisten des Kroatischen Nationaltheaters; am Pult des Opernorchesters steht Chefdirigent Pier Giorgio Morandi. Auf dem Programm stehen Arien und Duette von Giordano, Massenet, Puccini, Tschaikowski und Verdi.

Mainz/Zagreb - Zehn Tage lang bringt das Zagreb Opera Festival internationale Opernproduktionen, Gastensembles und Künstler nach Zagreb. Den Abschluss bildet am 20. September ein Galakonzert mit Piotr Beczała und der Sopranistin Marigona Qerkezi. Gemeinsam mit Solisten des Kroatischen Nationaltheaters und dem Orchester der Oper des Hauses treten sie unter der Leitung von Chefdirigent Pier Giorgio Morandi auf. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr.
Beczała kommt dabei aus einer Folge internationaler Termine nach Zagreb. Am 14. September gastierte er in Thessaloniki mit dem Galakonzert „The Eternal Voice“, am 25. September folgt bereits sein Konzert mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien im Wiener Konzerthaus. Danach führen ihn seine Engagements nach Barcelona, München und Neapel.
Das konkrete Programm der Zagreber Gala wurde vom Kroatischen Nationaltheater bislang nicht veröffentlicht. Fest steht jedoch die Verbindung von Beczała und Qerkezi mit den Solisten des Hauses und dem Zagreber Opernorchester. Qerkezi, die in Zagreb geboren wurde und inzwischen international auftritt, kehrt damit für einen gemeinsamen Galaabend an ihren Geburtsort zurück.
Der Galaabend bildet zugleich den Abschluss der vierten Ausgabe des Zagreb Opera Festival. Vom 11. bis 20. September präsentiert das Festival mehr als 30 Veranstaltungen erstmals an drei Spielorten: auf der Hauptbühne des Kroatischen Nationaltheaters, im Foyer und auf der neuen Bühne HNK2. Neben Produktionen des Zagreber Hauses stehen Gastspiele europäischer Opernensembles, Konzerte, Künstlergespräche und Vermittlungsprogramme auf dem Programm.
Zu den Höhepunkten gehören Verdis Aida zur Eröffnung, Rossinis L’Italiana in Algeri durch die Polska Opera Królewska, John Blows Venus and Adonis mit Cantoría und dem Kroatischen Barockensemble sowie Delibes’ Lakmé in einer Gastproduktion des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. Die Gala führt diese internationale Ausrichtung mit zwei international tätigen Sängern und dem Ensemble des Zagreber Hauses zusammen.
Auch über das Theater hinaus wird der Festivalabschluss sichtbar: Die Gala am 20. September wird vor dem Kroatischen Nationaltheater auf dem Festival Square übertragen und damit auch für das Publikum im öffentlichen Raum zugänglich.
Für Beczała markiert Zagreb zugleich den Beginn einer stark von Verdi geprägten Herbstphase. Nach dem Konzert in Wien übernimmt er Anfang Oktober am Gran Teatre del Liceu in Barcelona den Radamès in Aida. Ende Oktober und im November folgt an der Bayerischen Staatsoper Verdis Un ballo in maschera, im Dezember am Teatro di San Carlo in Neapel Luisa Miller.
Mit Beczała und Qerkezi endet das Zagreber Festival damit mit einer Gala, die internationale Solisten, das Ensemble des Hauses und das Publikum der Stadt zusammenführt – im Theater ebenso wie bei der öffentlichen Übertragung vor dem Nationaltheater.

